Vier Rundgänge – Steinkohle, Bergbau, Bodenschätze und Kunst – führen über Tage durch das Haus. Mit dem Anschauungsbergwerk werden die Einblicke in die Facetten des Bergbaus auch unter Tage vermittelt. Auf dem gut 1,2 km langen untertägigen Streckennetz erhalten Besuchende Eindrücke vom Alltag unter Tage und von den technikhistorischen Entwicklungen im Bergbau.

Im Deutschen Bergbau-Museum Bochum liegt der Fokus der aktuellen Aktivitäten des Aktionsplans vor allem auf einer stärkeren Präsenz im digitalen Raum sowie einem innovationsorientierten Wissenstransfer und Formaten der Bürgerbeteiligung.

Beispielsweise werden durch 3D-Digitalisierung von musealen Objekten Ausstellungen aus anderen Perspektiven sicht- und erlebbar. Gleichzeitig können Forschende und Öffentlichkeit dadurch mehr über die Diversität der hauseigenen Sammlungen erfahren. Neue, innovationsorientierte Wissensformate schaffen zudem eine zeitgemäße Museumserfahrung. Durch eine enge Verbindung von Ausstellung und Forschung möchte das Museum insbesondere seine Forschungsaktivitäten stärker als bisher in der Zivilgesellschaft bekannt machen. Im OpenLab stellen daher Mitarbeitende aus den Forschungsbereichen ihre Arbeit an Museumsartefakten live vor und gewähren so einen Einblick hinter die Kulissen eines Forschungsmuseums. Internationale Kooperationen und Zusammenarbeiten stehen ebenfalls im Fokus, aktuell vor allem das Leibniz-Netzwerk Konservierung/Restaurierung (i.G.). Dafür steht das Deutsche Bergbau-Museum Bochum im Austausch mit den Leibniz-Forschungsmuseen sowie anderen forschenden Museen und Forschungsinstitutionen weltweit.

Aktionsplan-Aktivitäten des DBM

  1. Open Lab - Von Kunststoffen, Pistolen und 3D-Digitalisierung

    Eine Veranstaltung des Deutschen Bergbau-Museums Bochum

    Exklusive Einblicke: Mitarbeitende aus den Forschungsbereichen Materialkunde und Forschungslabor sowie aus dem Montanhistorischen Dokumentationszentrum zeigen, was man über Kunststoffe wissen muss, wie man mit einer Pistole die Zusammensetzung von Objekten herausfindet und wie man ein Objekt in 3D ins Netz bekommt.

    Mehr Informationen zu diesem Open Lab

    Hier geht's zum Open Lab für Kunststoffe

  2. Entdecke Bergbau

    Eine App des Deutschen Bergbau-Museums Bochum

    Museen zu entdecken, kennenzulernen und teilzuhaben – wie funktioniert das im digitalen Zeitalter vor, während und nach dem Museumsbesuch? Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum startet nun mit einer App, die einen zweisprachigen Audioguide und interaktive Touren bietet. Erweitert wird das digitale Vermittlungsangebot um eine digitale Lernplattform.

    Hier geht's zur App

  3. Die Wunderwelt der Polymere

    Ein Video des Deutschen Bergbau-Museums Bochum

    Kunststoffe findet man überall. Handys, Einkaufstaschen, Spielzeuge, Autos – vieles in unserem Alltag besteht aus den so genannten Polymeren.

    Hier geht's zum Video

  4. Ein Labor im Museum?

    Ein Video des Deutschen Bergbau-Museums Bochum

    Kunststoffe findet man heutzutage überall. Nicht immer sind sie so schlecht wie ihr Ruf. Auch im Deutschen Bergbau-Museum Bochum findet man Kunststoffe in und an Objekten – Schuhen, Atemgeräten, tonnenschweren Maschinen und in vielen anderen Gegenständen – die über und unter Tage eingesetzt wurden.

    Hier geht's ins Labor

  5. 3D-Digitalisierung im montan.dok

    Aktionsplan-Aktivität des Deutschen Bergbau-Museums Bochum

    Im Schnitt sind etwa 90 % aller musealen Sammlungen nicht in den Dauerausstellungen von Museen zu sehen. Sie bleiben damit für die Besuchenden weitestgehend unsichtbar. Mithilfe von 3D-Digitalisierung macht das Deutsche Bergbau-Museum Bochum seit Sommer 2020 Teile dieser verborgenen Schätze, allesamt Bestände des Montanhistorischen Dokumentationszentrums, sichtbar.

    Hier geht's zu mehr Informationen

  6. Über Tage durch die Welt des Bergbaus

    Ein Video des Deutschen Bergbau-Museums Bochum

    Eine ungewöhnliche Reise durch die Welt des Bergbaus – von zuhause aus! Die knapp 9-minütige Videoreise führt durch die aktuelle Dauerausstellung: Steinkohle, Bergbau, Bodenschätze und Kunst.

    Hier geht's zum digitalen Rundgang

    Mehr zum digitalen Rundgang

  7. Unter Tage im Deutschen Bergbau-Museum Bochum

    Ein Video des Deutschen Bergbau-Museums Bochum

    Wie hat es eigentlich früher unter Tage ausgesehen, wie wurde gearbeitet und konnte man überhaupt das eigene Wort verstehen? Diese spannende Videoreise führt 20 Meter unter die Erde in das Streckennetz des Anschauungsbergwerks!

    Hier geht's zum Rundgang

    Mehr zum Rundgang

  8. Hinter den Kulissen im montan.dok

    Ein Video des Deutschen Bergbau-Museums Bochum

    Sammeln und bewahren gehört zu den Kernaufgaben eines Museums. Kurioserweise passiert das meist im Verborgenen. Dieser Videobeitrag zeigt, dass Bergbau bewahren gar keine staubige Angelegenheit ist und bieten spektakuläre Einblicke in das Montanhistorische Dokumentationszentrum – ein Bereich, in den Besuchende normalerweise nicht vordringen.

    Hier geht's zum Rundgang

    Mehr zum Rundgang

  9. In luftigen Höhen: Das Fördergerüst

    Ein Video des Deutschen Bergbau-Museums Bochum

    Es ist erst seit 1973 in Bochum und gehört doch zum Stadtbild wie kaum ein anderes Element: Das Fördergerüst der ehemaligen Zeche Germania in Dortmund-Marten. Dieser Videobeitrag entführt in luftige Höhen und bietet Anblicke und Ausblicke von dem größten Sammlungsobjekt des Deutschen Bergbau-Museums Bochum.

    Hier geht's zum Rundgang

    Mehr zum Rundgang

  10. Sagenhafter Bergbau

    Lern-App "Museum Stars" mit Inhalten des Deutschen Bergbau-Museums Bochum

    Interaktive, spielerische Aufgaben zum "Sagenhaften Bergbau" oder anderen Themen aus Kunst, Kultur, Geschichte, Natur und Technik lösen und Museen digital zuhause erleben.

    Hier geht's zu mehr Infos zur App

  11. Deutsches Bergbau-Museum Bochum

    Mehr zum Aktionsplan am DBM

    Besuch planen

Kontakt

Deutsches Bergbau-Museum Bochum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
T 0234 58 77 - 0
info@bergbaumuseum.de

info(at)bergbaumuseum.de

Leitung

Direktor:
Prof. Dr. Stefan Brüggerhoff

Administrative Koordination:
Christian Kalinofski

Öffentlichkeitsarbeit:
Wiebke Büsch